Feuer & Brot

Feuer & Brot

Podcast von Alice und Maxi. Beste Freundinnen sei…

15. April 2019 #36 True Crime - Was lieben Frauen daran so sehr?

#36 True Crime - Was lieben Frauen daran so sehr?

Das Genre "True Crime" boomt wie noch nie. Wer sich die Podcast Charts anschaut, stellt fest, von "Zeit Verbrechen" bis "Mordlust" - Podcasts, die sich wahre Kriminalfällen vornehmen, gibt es mittlerweile wie Sand am Meer und es kommen täglich neue dazu. Aber wusstet ihr: True Crime fasziniert vor allem Frauen: Mit 81% Leserinnen ist z.B. "Stern Crime" schon fast ein Frauenmagazin. Was aber reizt Frauen so sehr an diesem Genre? Konsumieren sie True Crime, weil sie Angst haben, selbst Opfer zu werden? Können wir aus diesen Serien, etwas über die Psychologie von Täter*innen erfahren oder ist es einfach spannend, da es wirklich stattgefunden haben könnte?

Wir leben in einer Gesellschaft, in welcher sexuelle Übergriffe und Frauenmorde voyeuristisch dargestellt, zur Prime Time im Fernsehen gezeigt und fetischisiert werden. Auch viele dieser "wahren" Verbrechensserien handeln oft davon, von „genialen“ Psychopathen und ihren Taten, von sexueller Gewalt und meist auch ohne, das Problem von struktureller Gewalt gegen Frauen im Generellen zu thematisieren.

In dieser Folge stellen wir einige Thesen auf, woher die weibliche Begeisterung für dieses Thema kommen könnte und warum es wichtig ist, sowohl die Erzählweise, als auch die Produktion und die Ausrichtung eines jeden Crime-Podcasts zu betrachten und diese zu hinterfragen. Wir verraten euch: welche True Crime Podcasts finden wir selber gut, interessant und gut gemacht und welches ist der eine, sehr erfolgreiche True Crime Podcast, vor dessen unbedachtem Abfeiern und Empfehlen Maxi euch alle warnen möchte.

Wir sind gespannt auf euer Feedback, schreibt uns unter:
feuerundbrot@gmail.com
oder auf Twitter, Instagram oder Facebook

Unterstützt uns auf: https://steadyhq.com/de/feuerundbrot
oder: https://www.patreon.com/feuerundbrot

TRUE CRIME:
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/krimi/mord-im-trend-warum-das-true-crime-genre-boomt-15619769.html

https://www.brandwatch.com/blog/react-podcast-audiences/

https://www.piqd.de/videos-podcasts/true-crime-podcasts-aus-deutschland-eine-ubersicht

ZU S. RÜCKERT:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/feminismus-und-opfer-kolumne-von-margarete-stokowski-a-1076835.html
https://www.zeit.de/2016/06/junge-frauen-karriere-familie-sabine-rueckert

https://meedia.de/2011/04/12/der-mediale-missbrauch-im-fall-kachelmann/

Caroline Würfel, Streitschrift zu #Metoo https://www.zeit.de/kultur/2017-11/sexismus-kulturszene-berlin-schweigen-brief
Antwort von S.Rückert: https://www.zeit.de/kultur/2017-11/sexuelle-belaestigung-journalismus-kritik-recherche-kulturszene-berlin
Antwort von J. Augstein: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/debatte-um-sexuelle-gewalt-und-sexismus-rache-ist-blutwurst-a-1179546.html

#35 Aussehen - Lookismus, die innere Stimme und die äußeren Einflüsse

In Folge 35 beschäftigen wir uns mit einem allgegenwärtigen Thema, welches doch gar nicht so einfach zu greifen ist: mit AUSSEHEN. Soll egal sein, ist es aber meist nicht, machen wir uns nichts vor. Einerseits individuell in unserer Wahrnehmung, andererseits von klein auf geprägt, durch unser Umfeld, durch Bilder und dadurch, wie die Gesellschaft auf uns reagiert. Ähnlich wie in unserer Folge zur Selbstliebe fragen wir uns, wie wichtig ist sie und wie erreichen wir sie: Die Zufriedenheit mit dem eigenen Aussehen? Fest steht: als attraktiv empfundene Menschen haben es leichter, sie bekommen eher Jobs, werden positiver eingeschätzt und ihnen werden Fehler öfter und schneller verziehen. Außerdem vermittelt die Gesellschaft gerne: wer "schön" ist, ist auch glücklich. Soziale Medien wie Instagram & Co vermitteln uns primär ein sehr einseitiges Bild von Schönheit und lassen uns glauben, wir können durch genug den Einsatz von Geld, Blut, Schweiß und Schmerzen diesem Ideal näher kommen - aber wo hört Empowerment durch Selbstoptimierung der Äußerlichkeiten auf und wie können wir unsere ganz individuelle Wahrnehmung von Schönheit stärken, im Angesicht von perfekt retuschierten Bilder nicht verzweifeln und aufhören, auf andere herabzuschauen? Und wenn wir andere bewerten, wie wirken sich Kapitalismus, struktureller Rassismus und Klassismus auf unseren eigenen Geschmack aus? Ob wir wollen oder nicht, Aussehen ist ein relevantes Thema und wir wären nicht Feuer & Brot, wenn wir dass ganze nicht auf einer politischen Ebene betrachten würden.

Coverbild: "Little Girl Looking Mirror" - William Adolphe Bouguereau

Wir sind gespannt auf euer Feedback, schreibt uns unter:
feuerundbrot@gmail.com
oder auf Twitter, Instagram oder Facebook

#34 Angeboren oder Anerzogen - Was macht Geschlecht aus?

"Frauen sind so, Männer sind so" - wir alle sind mit solchen oder ähnlichen Aussagen und Annahmen zu unserem biologischen Geschlecht aufgewachsen und fragen uns in dieser Folge: Wie viel davon stimmt eigentlich?
Im Englischen unterscheidet man nicht umsonst zwischen "Sex" und "Gender", hat zwei verschiedene Worte für "Geschlecht", eine Unterscheidung, die uns im Deutschen nicht nur auf sprachlicher Ebene fehlt, denn wir möchten unterstreichen: die geschlechtliche Identität eines Menschen setzt sich aus viel mehr zusammen als nur den Geschlechtsorganen. Klar, Hoden und Uterus sind unterschiedlich, Gehirne jedoch fast gar nicht. Mit der Aussage, es gäbe nur zwei Geschlechter, machen es sich auch 2019 noch viele zu leicht, und anderen schwer, immerhin gibt es seit 2018 in Deutschland endlich eine dritte Option im Geburtenregister. Denn es gibt tatsächlich viele Kulturen die schon lange mehr als zwei Geschlechter in ihrer Gesellschaft akzeptieren, es gibt Menschen, die Bewusst mit diesen Geschlechtsidentitäten spielen und sie als Performance ausleben, wie z.B. Dragqueens und Kings und es gibt Menschen, die sich nicht mit dem Geschlecht identifizieren können, das sie bei Geburt zugeordnet bekommen haben. Nichts schließt sich gegenseitig ein oder aus, Gender ist vielfältig. Wir wagen uns in dieser Folge an einen kleinen Grundkurs in Genetik, sprechen über unterschiedliche Sichtweisen auf Geschlecht, über #Kindererziehung und erkennen einmal mehr: es gibt noch viel zu tun!

Zum Weiterhören:

@nprhiddenbrain
Hidden Brain: The Edge of Gender
@radiolab
Radio Lab / Gonads: X & Y

Wir sind gespannt auf euer Feedback, schreibt uns unter:

feuerundbrot@gmail.com
oder auf Twitter, Instagram oder Facebook

BONUS EPISODE #33.2 Kulturelle Aneignung - Feedback + Fragen

Wir hatten es schon geahnt: Zu unserer letzten Folge kam besonders viel Feedback. Lange und kurze Nachrichten, emotionale oder kritische Nachfragen. Wir bedanken uns dafür und möchten in dieser kleinen Feedback-Folge kurz nochmal auf einige Punkte eingehen, Dinge erläutern und offene Fragen klären.

Auf die nächste "richtige" Februar Folge mit einem neuen Thema könnt ihr euch nächste Woche freuen. Alles Liebe, A + M

Mehr von Denise M'Baye: "Die kleine schwarze Chaospraxis" / "Und du so" / "Der erste Sinn"

Lesetipps zum Thema "Kulturelle Aneignung":
- Tupoka Ogette "Exit Racism"
- "Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche" Eddo-Lodge
uvm.

Schreiben: feuerundbrot@gmail.com
Instagram, Twitter, Facebook
Unterstützen: Steady oder Patreon
oder hinterlasst uns eine Rezension bei iTunes

#33 über Kulturelle Aneignung, Blackfishing und "Digital Blackface"

"Kim Kardashian ist die Königin des Dutch Braid: In unterschiedlichsten Varianten trägt sie die raffinierten Zöpfe privat oder auf dem roten Teppich." - So schrieb es 2016 wahrscheinlich nicht nur Bunte.de. Aber Moment mal, haben wir richtig gehört? Kim Kardashian die Königin der "Zöpfe"? und was ist bitte ein "Dutch Braid"? Unserer Irritation zugrunde liegt ein Thema, welches wir schon lange auf unserer Themenliste hatten und welchem wir uns nun, kurz vor Karneval ausgiebig widmen möchten: "Cultural Appropriation" auf deutsch "kulturelle Aneignung", bezeichnet das sich Bedienen und im Zweifel reproduzieren anderer Kulturen, ohne der Geschichte oder Bedeutung Respekt, Rücksicht, oder wenigstens die Urheber-Credits zu zollen. Vom Federschmuck auf dem Coachella, zum Goa-Bindi in den 90gern aber auch das "Aztekenmuster" auf den Kissen bei Urban Outfitters, wenige machen sich beim Konsum solcher Güter Gedanken darüber, wo diese eigentlich herkommen und ob es nicht vielleicht sogar Menschen verletzt. Im schlimmsten Fall verdienen andere sich daran eine goldene Nase, während die eigentlichen Vertreter*innen besagter Kultur in ihrer Herkunft und Geschichte ignoriert oder sogar stigmatisiert werden.

Wir schauen uns in dieser Folge verschiedene Aspekte von kultureller Aneignung an, erklären warum keiner dem Brauch des Sternensängerkönigs mit schwarz angemaltem Gesicht eine Träne nachweinen sollte und sprechen über das Internet-Phänomen "Blackfishing" - also weiße Influencerinnen, die sich so darstellen als seien sie Women of Color und warum auch das oft problematisch ist. Generell eine gute Regel zum hinter die Ohren schreiben: "My Culture is not a costume". Danke.

Weiterbilden:
https://www.deutschlandfunk.de/popkultur-debatte-was-ist-kulturelle-aneignung.1184.de.html?dram:article_id=397105

https://www.thisisjanewayne.com/news/2018/06/13/black-girl-confessions-von-kultureller-aneignung-und-falsch-gelebter-xenophilie/

https://www.youtube.com/watch?v=d6Y5cARFJw8
https://www.youtube.com/watch?v=TOHWpH792dg
https://www.youtube.com/watch?v=KXejDhRGOuI

https://knowyourmeme.com/memes/digital-blackface

https://www.theguardian.com/culture/2018/jul/08/why-are-memes-of-black-people-reacting-so-popular-online

Cosplayerin with no boundaries: @kieraplease

Wenn Ihr Feuer & Brot mögt, stimmt für uns ab beim Podcastpreis: https://podcastpreis.de/poll/bildung/ oder beim „Young ICONs“ Award:
https://icon-voting-2018.welt.de/

Feedback: feuerundbrot@gmail.com
Folgt uns: Facebook, Instagram, Twitter
Schreibt uns gern eine Rezension auf ITunes
Unterstützen könnt ihr uns immer bei STEADY oder PATREON

#32 Jahresrückblick 2018 - Eure Fragen & Unsere Gedanken

2018 ist fast vorbei - für uns ein wahnsinnig spannendes Jahr, wir haben viel erlebt: wir hatten mehrere Gäste, haben unsere ersten zwei Live-Folgen, sowie drei Panels abgerissen und finden: So kann es weitergehen! Spaziert mit uns nochmal durch die Folgen, was hat uns besonders gut gefallen, an was können wir uns nicht satt hören und was hat uns besonders berührt. Außerdem haben wir eure Fragen, Anregungen und Themenvorschläge durchgeblättert und werden hier endlich (!) auf das ein oder andere eingehen. Kuschelt euch mit uns auf die Couch, trinkt einen Adventstee mit uns und freut euch mit uns auf ein herausforderndes und doch gern erwartetes Jahr 2019.
Craft, Cake & Courage for everyone.

Schreibt uns auch 2019 wieder unter: feuerundbrot@gmail.com
Oder folgt uns auf: Facebook, Instagram, Twitter
Schreibt uns gern eine positive Rezension auf ITunes +
Unterstützen könnt ihr uns immer auf: Steady oder Patreon

#31 Self-Love & Self-Care - Wie schaffe ich es, mich selbst zu lieben?

"Lerne dich selbst zu lieben" - Man liest es so oder so ähnlich gerade überall. Ratgeber, Podcasts und nette Sprüche auf Instagram: es gibt viele Adressen, die uns immer wieder bestätigen, dass wir uns selbst lieben sollen. Aber so oberflächlich dieser Hype um "Self-Love" daher kommen kann, so wichtig bleibt das Thema dennoch. Selbstliebe kann für viele marginalisierte Menschen oder jene, die Abseits jeglicher gesellschaftlicher Normen liegen, ein politischer Akt sein. Doch wie kommt man dahin, zur wahren Selbstliebe, zu echtem Selbstbewusstsein? Self-Care ist ein geläufiger Tipp. Aber was heißt das nun schon wieder? Fingernägel lackieren und Gesichtsmaske? Oder auch so etwas wie Therapie und harte Selbstkonfrontation? Wir betrachten die zwei Begriffe Self-Love und Self-Care von allen Seiten und merken. Dahinter stecken ganz schön viele Fragen unserer Zeit.

Schreibt uns: feuerundbrot@gmail.com
Oder folgt uns auf: Facebook, Instagram, Twitter
Schreibt uns gern eine positive Rezension auf ITunes +
Unterstützen könnt ihr uns immer auf: Steady oder Patreon

#30 In sechs Phasen zum Feminismus - Equality für Einsteiger*innen (live bei WeCanStruct)

Oft bekommen wir Nachrichten mit der Frage, wie wir dazu gekommen sind uns so für das Thema Gleichberechtigung stark zu machen, ob es ein Schlüsselerlebnis gab, wie streng wir mit uns selber sind und wie wir z.B in Beziehungen damit umgehen. Diese und andere Fragen möchten wir euch mit dieser besonderen live in Hamburg aufgenommenen November-Folge beantworten. Es ist ein sehr persönlicher Vortrag-Folgen-Mix geworden, in welchem wir unseren eigenen Werdegang in Richtung Feminismus in 6 individuelle Phasen eingeteilt haben.

Aufgenommen haben wir Folge #30 am 6.Oktober beim Kick-Off Event des ganz frisch gegründeten Vereins "WeCanStruct" in der Hebebühne, vor dem nettesten Publikum, was wir uns nur hätten wünschen können.

Vielleicht könnt ihr euch ja auch in der ein oder anderen Phase wiederfinden und zusammen mit uns und dem WeCanStruct-Publikum etwas Mut, Humor und Kraft schöpfen, wir fanden es ganz wunderbar und freuen uns aufs nächste Mal!

Schreibt uns: feuerundbrot@gmail.com
Oder folgt uns auf: facebook, Instagram, Twitter
Schreibt uns gern eine positive Rezension auf ITunes +
Unterstützen könnt ihr uns immer auf: Steady oder Patreon

#29 Der Umgang mit NEID - Lieben lernen oder abgewöhnen?

In Folge #29** geht es mit unserer Reihe der großen Gefühle weiter, LUST, WUT und diesmal: der NEID. Was unterscheidet Neid, Eifersucht und Konkurrenz? Wieso belebt Konkurrenz „das Geschäft“, während neidisch sein und damit verbundene Intrigen - glaubt man so manchen Stimmen - offenbar bei Frauen einfach „drin“ und von Geburt an vorprogrammiert sind...?
Ihr ahnt es schon, wir zweifeln an, was uns vorgesetzt wird und schauen uns das ungeliebte gelbe Gefühl mal genauer an. Ist Neid immer ein Ausdruck von fehlendem Selbstwertgefühl oder kann Neid uns auch anspornen und zur Veränderung nicht gemochter Umstände bewegen. Wenn wir Neid als politisch betrachten, begünstigt er gesellschaftlich verankerte Ungerechtigkeiten und die Diskrimierung marginalisierter Personen und: that shit sucks. Plus: diverse Umfragen und Studien belegen: Neid ist immer noch einer der am häufigsten genannten Gründe für einen Karriereknick bei Frauen und nicht selten berichten diese, dass gerade andere Frauen in Führungspositionen ihnen Steine in den Weg gelegt haben. Also: Weg mit internalisierter Diskriminierung, die das Herabsetzen anderer begünstigt, das wünschen zumindest wir uns. Nur so können „Empowerment“ und „Equality“ mehr sein und bleiben als coole Slogans auf teuren Hoodies. Aber neidisch sein ist auch menschlich. Was wir tun, wenn wir doch mal neidisch sind? Verraten wir euch in dieser Folge.

Könnt Ihr etwas Positives aus euerm Neidgefühl ziehen dann schreibt uns!
Wir lesen alles und freuen uns über Feedback.

**ACHTUNG kleiner Disclaimer: Leider ist die Audio-Qualität in dieser Folge nicht optimal, weil der Schnitt noch schnell vor Alice’s wohlverdienten Urlaub fertig werden musste, Diejenigen, für die die Folge so nicht hörbar ist, müssen sich einfach nur zwei Wochen gedulden, dann wird Folge 29 nochmal gefixt. Wir wollten sie euch aber trotzdem schon veröffentlichen, damit Ihr nicht bis Ende September warten müsst.

Schreibt uns: feuerundbrot@gmail.com
Oder folgt uns auf: facebook, Instagram, Twitter

Unterstützen könnt ihr uns immer auf: Steady oder Patreon

#28 WUT: Warum wir sie rauslassen sollten, auch wenn es schwerfällt

In unserer 28. Folge geht es um ein unbequemes Gefühl: Wut. Es gibt viele Gründe wütend zu sein, trotzdem versuchen wir oft unsere Wut zu verstecken oder schämen uns, wenn sie einmal ausbricht. Wütende Frauen werden selten ernstgenommen. Entweder sind sie hysterisch, irrational oder sie werden sexualisiert. Ein Streit unter Frauen ist ein „Bitchfight“, Schwarze Frauen gelten oft als „angry Black Women“. Wie also, kann man als Frau in dieser Welt seiner Wut Luft und Raum verschaffen? Die weibliche Wut hat schon viele kluge Frauen beschäftigt - Audre Lorde und Virginia Woolf zum Beispiel. Wir schauen aber auch auf unseren ganz persönlichen Umgang mit Wut - der sehr unterschiedlich ist.